Lord Byron in Albanien

Aus Childe Harolds Pilgerfahrten (vi)

Childe Harold at a little distance stood
And view'd, but not displeased, the revelrie,
Nor hated harmless mirth, however rude:
In sooth, it was no vulgar sight to see
Their barbarous, yet their not indecent, glee;
And, as the flames along their faces gleam'd,
Their gestures nimble, dark eyes flashing free,
The long wild locks that to their girdles stream'd,
While thus in concert they this lay half sang, half scream'd: –

 

Lord Byron in Albanien

Kneeb Wenedikt Kommandor: An der Bucht von Dukat | 2018

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 12.07.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Lord Byron in Albanien

Aus Childe Harolds Pilgerfahrten (v)

Lord Byron in Albanien

Rauh sind Albaniens Söhne, dennoch schmücken
Auch Tugenden dies wilde Berggeschlecht.
Wo sahn die Feinde jemals ihren Rücken?
Wer trägt die Last des Kriegs so ungeschwächt?
Fest wie die Berge stehn sie im Gefecht
Und in der ungewissen Zeit der Not:
Ihr Zorn ist tödlich, ihre Freundschaft echt;
Treibt Ehr und Dankbarkeit sie in den Tod,
Stürzen sie blind zum Kampf auf ihres Herrn Gebot.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 05.07.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Lord Byron in Albanien

Aus Childe Harolds Pilgerfahrt (iv)

Die Zeit war eben, da der Ramadan
Dem langen Tag Kasteiung streng gebeut;
Erst wenn die dunklen Stunden zögernd nahn,
Der Kreis der Lust und Freuden sich erneut;
Dann regt sich alles emsig und erfreut;
Die Diener rüsten schon den reichen Schmaus;
Die leere Galerie scheint zwecklos heut,
Doch aus den Kammern schallt das Festgebraus,
Wenn Sklav und Page dort hineineilt und heraus.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 27.06.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Lord Byron in Albanien

Aus Childe Harolds Pilgerfahrt (iii)

Die Berge schwinden an Epirus Grenze;
Das Auge ruht von des Emporschauns Mühn
Im sanftesten Gefilde, das die Lenze
Mit Rasenschmelz geziert. Schönheiten blühn
Auch in der Ebne, wenn sich breit und kühn
Ein Strom durch weitgedehnte Flächen schmiegt,
Und hoch vom Ufer nickt das Waldesgrün,
Des Schatten sich im klaren Wasser wiegt
Und mit dem Mondenstrahl in nächt'gem Schlummer liegt.

 

Lord Byron in Albanien

Kneeb Wenedikt Kommandor: Hängebrücke, Shushicë | 2018

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 19.06.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Lord Byron in Albanien

Aus Childe Harolds Pilgerfahrt (ii)

Von Zitzas schattenreichem Klosterbau,
Im Tale drunten, über uns, feldein,
Welch reicher Zauber zeigt sich unsrer Schau!
O Regenbogenpracht! o Sonnenschein!
Fels, Fluß, Gebirg und Wälder im Verein,
Vom reinsten Blau harmonisch überspannt!
Des Gießbachs fernes Rauschen tönt darein,
Wo schäumend zwischen schroffer Klippenwand
Der Katarakt die Seel in Wonn und Grausen bannt.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 09.06.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Lord Byron in Albanien

Aus Childe Harolds Pilgerfahrten (i)

Ambracias Golf! – Wo einst ein Weltreich verschleudert ward,
Nur um ein unschuld’ges Ding zu kirren, ein süßes Weib, Kleopatra.
Hier, an dieser stillen Bucht, in die Männer aus Rom wie auch
Asiatische Satrapen ihre Schiffe lenkten, um ihr’s zu danken,
indem sie Streit entfachten, Aufruhr, Mord und Gemetzel.
Hier, wo Octavians Sieg’strophäen in den Himmel sprossen,
Allein, um sogleich mit ihres Schöpfers Hand zu verdorren!
O Gott, ist’s so, daß der Erdball sich dreht einzig und allein,
Daß Hazardeure auf dem Thron sich solchen Spielen weihn?


Lord Byron in Albanien

Kneeb Wenedikt Kommandor: Kuruburun | 2018

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 13.05.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Lord Byron in Albanien

Aus »Childe Harolds Pilgerfahrt«

Der Morgen graut, Albaniens Felsenzinnen,
Das Horn des Pindus, Sulis Klippenbau,
In Dunst gehüllt, betaut von Gletscherrinnen,
Gestreift mit Purpur und mit dunklem Blau,
Tauchen empor. Nun birst der Wolken Grau,
Die Dörfer im Gebirg' erscheinen klar;
Hier streift der Wolf, der Adler wetzt die Klau,
Hier hausen Männer, wild wie Wolf und Aar,
Und Sturmgewölk umzuckt das bald entschwundne Jahr.

 

Lord Byron in Albanien

Kneeb Wenedikt Kommandor: M. e Çikës | 2018

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 10.05.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Im Jahre 1722 ...

Rivarol

Im Jahre 1722 gerieten einige junge Damen von Stande im Alter von fünfzehn bis achtzehn Jahren, die sich in Abbaye-au-Bois langweilten, auf den Einfall, einen Brief an den Großtürken zu schreiben, in welchem sie ihn um die Aufnahme in sein Serail baten. Der Brief wurde aufgefangen und dem König vorgelegt; er gab bei Hofe Stoff zu großer Heiterkeit. Die Langeweile des Klosters und der Wunsch nach Liebe hatten diesen jungen Damen auf einen sehr natürlichen Einfall gebracht.

tado ink • 08.04.2018 | Frontberichte | Kommentieren
* * *

Vorfrühling

Hugo von Hofmannsthal

Es läuft der Frühlingswind
Durch kahle Alleen,
Seltsame Dinge sind
In seinem Wehn.

Er hat sich gewiegt,
Wo Weinen war,
Und hat sich geschmiegt
In zerrüttetes Haar.

Er schüttelt nieder
Akazienblüten
Und kühlte die Glieder
Die atmend glühten. 

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 06.04.2018 | Stichijows Papiere | Kommentieren
* * *

Ostern einmal wieder

Wolfgang Lange

Ostern einmal wieder

Wo soll man zu Ostern hingehen? Man ist in einer Stimmung, irgendwohin gehen zu wollen, es ist ja doch eine feiertägliche Zeit, Frühling zudem, der Winter hat ein Ende, aber man weiß bei Gott nicht, wo man hingehen soll; das einfache Volk geht in die Kirche, da weiß es, was es hat: Kerzen, Weihrauch und Gesang. Thomas Müller singt um einiges schöner als Jonas Kaufmann, der seine Launen bekommen kann und dann nicht singt, auch singt der Chor dort schön. Was stört, sind höchstens die Mädchen, die neuerdings Dienst am Altar verrichten.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 31.03.2018 | Logbuch | Kommentieren
* * *

Hasendämmerung

Hermann Löns

Jans Mümmelmann, der alte Heidhase, lag in seinem Lager auf dem blanken Heidberg, ließ sich die Mittagssonne auf den billigen Balg scheinen und dachte nach über Leben und Tod. Sein Leben war Mühe und Angst gewesen. Aber dennoch fand er, daß sein Leben köstlich gewesen war. Auf grünen Feldern hatte sich seine Jugendzeit abgespielt; seine Jünglingsjahre hatte er im Walde verlebt; die Jahre seiner männlichen Reife verbrachte er in der Heide, nachdem ihm Feld und Wald Menschenhaß gelehrt hatten, und nur, wenn sein Herz sich nach Zärtlichkeiten sehnte, verließ er die Öde.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 28.03.2018 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Weiter so, nur weiter

Prosa

Weiter so, nur weiter. Sie machen einfach so weiter. Die Regierung macht genau da weiter, wo sie vor einiger Zeit aufgehört hat, das Parlament zieht nach (was sonst?), Ministerien und Behörden selbredend auch. NGO's machen so weiter, Presse und Medien, Hörfunk und Fernsehen inklusive, ob öffentlich-rechtlich oder aber privat. Die Gerichte machen weiter so wie bisher, Anwaltskanzleien und Beratungsstellen schließen sich dem an, wie Polizei- und Sicherheitsdienste, wie Länder, Kreise und Kommunen. Alle machen so weiter, die, Land- und Bauwirtschaft, das Gewerbe, die Industrie, Hospitäler und Heilanstalten – wer macht nicht so weiter? Alle machen einfach so weiter.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 12.03.2018 | Logbuch | Kommentieren
* * *

Aus reiner Freude

Werbung

Ohne Worte.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 08.03.2018 | Lichtspiele | Kommentieren
* * *

Schöne Bescherung

Heiligabend und danach

Schöne Bescherung

Die frohe Botschaft zuerst: die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland sinkt offenbar rapide. So das BKA. In Rom haben derweil Femen-Aktivistinnen, wie immer barbusig, versucht, das Christuskind aus der Krippe zu entführen, die vor dem Peters-Dom steht; es sollte vor dem Missbrauch bewahrt werden, der ihm in der katholischen Kirche droht. Was nicht ganz unbegründet ist, ...

 

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 24.12.2017 | Logbuch | Kommentieren
* * *

Auf Flanderns Feldern

Schlachtbeschreibung

Im Felde, den 10. August. Den ganzen 30. Juli fuhren wir nach Terhan in die Protzenstellung, nachts 2.30 Uhr ging's dann gleich weiter in die Feuerstellung. Bei starkem Regen und beständigem Granatfeuer auf steiniger Straße über Bäume, Granatlöcher, Pferdekadaver, durch das Lehmwasser aufgeweichter Ackerfelder über die kahlen, zerrissenen Hügel, durch die mit Gräben und Granattrichtern besäten Täler. Bald ist es taghell, bald wieder stockdunkel. Und dann ging es gleich ganz nach vorn.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 18.11.2017 | Frontberichte | Kommentieren
* * *

Zurück aus dem Süden

Erinnerungen

Das Erste, was ich von Deutschland sah, als ich in der Frühe meine Augen aufschlug, war Nebel, Dunkelheit und Nebel, in die das Licht der Scheinwerfer fuhr, nur um nach einigen Metern an der Finsternis zu zerspellen. Auf der Stelle schloß ich meine Augen, suchte erneut den Halbschlaf auf und gab mich den Eindrücken hin, die ich von unserer Reise in den Süden mit nach Hause gebracht hatte: die schroff ins Meer stürzenden Klippen der ligurischen Küste, der säuerliche Gestank des Mülls auf den Straßen von Marseille, die unerwartete Erscheinung eines blonden Engels auf dem Eselspfad zwischen Monterosso und Vernazza (gut 500 m über dem Meeresspiegel), das himmelschreiend barocke Grabmonument des Joseph Sec an den Pforten von Aix-en-provence, die Gänsefeder, die sich an meinem Wanderstab verfing, als ich über das Pflaster von Porto Venere spazierte, und dann das trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit weiter gleißende Licht an und über den Hängen des Luberon.

 

Zurück aus dem Süden

Kneeb Wenedikt Kommandor: Das Kreuz des Südens | 2017

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 12.11.2017 | Logbuch | Kommentieren
* * *

Dia andere Seite (das Ende)

Daphne du Maurier

Dia andere Seite (das Ende)

Für Franz Joseph (12.10. 1951 – 17.05.2017)

Ach altes Übel, lös die Ketten und lass mich ruhen,
wo es am besten für mich ist.
Im Schatten, stumm, im eig'nem Staub.


→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 03.10.2017 | Logbuch | Kommentieren
* * *

Von der Schweiz aus

Imre Kertész

Das überwältigend reiche Basler Kunstmuseum; vor dem Theater ein Brunnen mit Mobile, kataton oder manisch sich bewegende wasserspeiende, wassergießende, im Wasser sich drehende Apparate, ein niederschmetternder Anblick; das Restaurant mit Rheinterrasse, der geschickt kaschierte Hedonismus, der bedrohliche Reichtum. Dieser Reichtum – das sieht man auf Schritt und Tritt – wird sich verteidigen. Die kunterbunte rempelnde Menschenmenge um mich herum wird ihn verteidigen, weil sie nur so in den Genuß der von ihm fallen gelassenen Brosamen kommen kann – herbeigeströmte Nomaden, deren Präsenz in dieser zurückhaltend-eleganten Stadt unterschwellig überall spürbar ist, wie die von Algen unter einem glitzernden Wasserspiegel.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 18.09.2017 | Stichijows Papiere | Kommentieren
* * *

Stille im Land

Spätsommer

Wie seltsam still es im Lande ist. Es herrscht Wahlkampf, aber es gibt nicht den geringsten Streit, keine Kontroversen, keine Anfeindungen, keine Skandale, keine Verwerfungen. Sieht man einmal von den Schreihälsen und Rabauken in der rechten Ecke ab, dann scheint es, als ob sich alle einig wären; alle sind lieb miteinander, sie hätscheln und tätscheln sich und versprechen in etwa das Gleiche. Man wiegt und kost sich, und am Ende stimmt man in den Singsang des deutschen Alltags ein: »Alles Gut? Alles Gut!«. Als ob die Wahl bereits entschieden wäre. Ist das hier die DDR? Biedermeier for ever? Keine Störung der öffentlichen Ordnung, bitte. Ruhe als erste Bürgerpflicht? – Und die Journaille, die vierte Gewalt, das Sprachrohr der bürgerlichen Gesellschaft? Macht wie immer gute Miene zum bösen Spiel.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 30.08.2017 | Logbuch | Kommentieren
* * *

Nach Mariä Himmelfahrt

In Wort und Bild

Der See steht still und schweiget
Und aus den Tiefen steiget
Ein roter Hahn – wie sonderbar.

 

Nach Mariä Himmelfahrt
tado ink • 23.08.2017 | Kunstkammer | Kommentieren
* * *

Vor Ypern (hundert Jahre danach)

Wolfgang Lange

Wieder zurück aus Belgien, sitze ich am Schreibtisch und weiß nicht recht, was ich mit mir anfangen soll. Draußen regnet es, und das in einem fort; vom Atlantik schiebt sich eine Regenfront nach der anderen über Mitteleuropa hinweg. Gestaffelt. Schauer. Also Flandern, verlieren wir zunächst ein paar Worte über Flandern. Als Fingerübung. Sage ich mir.

 

Vor Ypern (hundert Jahre danach)

Kneeb Wenedikt Kommandor: Schwarze Madonna | 2017

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 27.07.2017 | Frontberichte | Kommentieren
* * *

Da es Sommer ist

Alberto Moravia

Als wir wieder im Wagen saßen, raste ich los, ehe noch Cecilia den Wagenschlag ganz geschlossen hatte. Ich empfand eine wachsende Wut, die nicht erlosch, gleich einem Feuer, das immer neue Nahrung findet. Diese Wut erweckte in mir beharrliche Zwangsvorstellungen: Ich suchte die Cecilia, die ich nicht hatte haben können, töricht und starrköpfig überall dort, wo der kleinste Schein einer Ähnlichkeit dies zuließ – so ließen mich gewisse bald gemähte , bald bewachsene Wiesenstücke an Cecilias Leib denken, gewisse runde Hügel an ihre Brüste, gewisse Formen des Terrains an das Profil ihres Gesichts und an ihre Haare.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 29.06.2017 | Stichijows Papiere | Kommentieren
* * *

Die allgemeine große Lüge

Imre Kertész

– Zur Politik wäre noch das eine oder andere zu sagen, aber das wäre wirklich unnütze und langweilige Zeitverschwendung. Es ginge darum, wie die Muslime Europa überschwemmen und in Besitz nehmen, direkt gesagt, zerstören werden; darum, wie Europa das alles handhabt, es ginge um selbstmörderischen Liberalismus und die Dummheit der Demokratie.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 08.05.2017 | Stichijows Papiere | Kommentieren
* * *

Auch die Ferien ...

Albert Camus

Auch die Ferien brachten Jacques in seine Familie zurück, zumindest in den ersten Schuljahren. Bei ihnen hatte niemand Urlaub, die Männer arbeiteten pausenlos das ganze Jahr über. Wenn sie in Betrieben angestellt waren, die sie gegen derartige Risiken versichert hatten, verschaffte ihnen nur ein Arbeitsunfall Freizeit, und ihre Ferien waren auf das Krankenhaus oder den Arzt angewiesen.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 11.04.2017 | Stichijows Papiere | Kommentieren
* * *

Über Deutschland und die Deutschen

Sebastian Haffner

Jede Revolution bei anderen Völkern hat, wieviel Blutverlust und momentane Schwächung sie immer mit sich bringen mochte, zu einer ungeheuren Steigerung aller moralischen Energien auf beiden kämpfenden Seiten geführt – und damit auf lange Sicht zu einer ungeheuren Stärkung der Nation. Man betrachte die ungeheure menge von Heldenmut, Todesverachtung und menschlicher Größe, die – gewiß neben Ausschreitung, Grausamkeit und Gewalt – von Jakobinern wie Royalisten im revolutionären Frankreich, von Francoleuten wie von Republikanern im heutigen Spanien entfaltet worden ist! Wie immer der Ausgang sein mag – die Tapferkeit, mit der um ihn gerungen wurde, bleibt als unerschöpflicher Kraftquell im Bewußtsein der Nation. Die heutigen Deutschen haben an der Stelle, wo dieser Kraftquell entspringen müßte, nur die Erinnerung an Schande, Feigheit und Schwäche. Das wird unfehlbar eines Tages seine Wirkungen zeigen; sehr möglicherweise in der Auflösung der deutschen Nation und ihrer staatlichen Form.

→ Lesen Sie mehr...

tado ink • 14.03.2017 | Stichijows Papiere | Kommentieren
* * *
Seite 1 von 12  1 2 3 >  Letzte »